“Geschafft – das Dachzelt hat den Flug gut überstanden und passt perfekt auf den orangen Karenjy. Wir sind startklar!”

Sabine Hoppe und Thomas Rahn sind Weltreisende. Auf ihrer letzten Reise mit dem Lkw-Oldtimer Paula haben sie innerhalb von sechs Jahren einmal die Erde umrundet. Ankommen und dauerhaft am selben Ort bleiben? – Fehlanzeige. Wer einmal die Abenteuerluft geschnuppert hat, kann mit dem Reisen nicht mehr aufhören. Ihr nächstes Ziel: Madagaskar. Diesmal jedoch nicht mit Paula, sondern einem Manzana II der einheimischen Automarke Karenjy. Mit dabei: ein Dachzelt GT Roof. Denn es ist eins der wenigen Dachzelte, die auch mit ins Flugzeug passen und darüber hinaus nur eine geringe zulässige Dachlast benötigen. Über ihr gesamtes Abenteuer werden sie nachträglich ausführlich im EXPLORER Magazin berichten. Was sie dazu bewogen hat ein Dachzelt nach Madagaskar zu importieren und was auf ihrer Reise so geschieht, darüber halten sie uns am Laufenden.

 

Vorüberlegungen & Dachzelt Transport im Flugzeug

 

“Als wir 2015 Afrika durchquerten, hatten wir kurz überlegt, nach Madagaskar zu verschiffen, verwarfen den Plan jedoch als wenig sinnvoll. Trotzdem blieb die Idee, Madagaskar eines Tages mit einem Fahrzeug zu erkunden.

Wir recherchierten und fanden heraus, dass in Madagaskar ein eigenes Auto hergestellt wird – sofort verliebten wir uns in die außergewöhnliche Form des Mazana II. Im Gegensatz zu unserem Lkw hat der Mazana kein Bett. Was also tun? Wie wäre es mit einem Dachzelt? Wir recherchierten erneut. Schnell war klar, dass wir ein Standarddachzelt mit rund 60 kg im Flieger nicht mitnehmen können. Der Versand per Spedition als See- oder Luftfracht wäre samt Zollformalitäten gleich nochmal so teuer wie ein ganzes Dachzelt. Wir waren kurz davor die Idee aufzugeben, als wir im Juni auf der Abenteuer & Allrad Messe in Bad Kissingen von GentleTent erfuhren. Ein aufblasbares Dachzelt unter 25kg – das ist die Lösung!

In Einzelteile zerlegt passt das GT Roof samt Leiter leicht in zwei Koffer. Wir konnten sogar innerhalb unserer Freigepäckgrenze bleiben. Auch der Aufwand hielt sich in Grenzen. Das Zerlegen und Verpacken dauerte gerade einmal 25 Minuten.”

 

 

Ankunft in Madagaskar

“Nach 20 Stunden und dreimaligem Umsteigen kamen unsere vier Gepäckstücke heil am Flughafen in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo an, wo zu unserer großen Überraschung bereits der Fahrer von Karenjy mit „unserem“ Mazana II wartete. Gemeinsam fuhren wir nach Süden in die zweitgrößte Stadt und dem Firmensitz in Fianarasoa, um für den EXPLORER über diese mehr als einzigartige Autofirma Karenjy zu berichten.

Auch hier war man gespannt, was wir aus unseren Koffern alles auspackten. Stück für Stück setzten wir das Dachzelt wieder zusammen. Nach 30 Minuten konnten wir es bereits auf dem Dachträger des Manaza montieren. Jetzt noch die Luftmatratze aufpumpen, Schlafsäcke auspacken – fertig!

Unserer ersten Nacht im Dachzelt auf Madagaskar steht bevor. Und morgen? Wir werden versuchen, Madagaskar vom südlichsten bis zum nördlichsten Punkt zu durchqueren. Ob das allerdings auf der Route, die wir uns vorstellen, möglich sein wird, ist fraglich. Die Pisten müssen zum Teil mörderisch sein: tiefe Spurrillen, Schlammpassagen, Treibsand, Flussdurchfahrten, kleine improvisierte Fähren werden uns und den Mazana II auf die Probe stellen.”

Sabine & Thomas

 

Noch mehr über die Dachzelt-Expedition lesen

 


Mehr über Sabine Hoppe und Thomas Rahn könnt ihr auf der Website www.abseitsreisen.de erfahren. Über ihre sechsjährige Reise mit dem Lkw-Oldtmmer Paula, mit dem sie einmal die Erde umrundet haben, berichten sie seither im Zuge von Fotovorträgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im März 2019 haben sie nach zweijähriger Arbeit zudem das Buch “Sechs Jahre Weltumrundung”, erschienen im Piper/Malik Verlag, veröffentlicht.

©Fotos & Text von Sabine Hoppe und Thomas Rahn zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!